Marché Mövenpick, Zürich: Hauchdünne Pizza!

Das einstige Palavrion an der Beethovenstrasse heisst neu Marché Mövenpick. Mitte letztes Jahr wurde das Palavrion geschlossen, umgebaut und seit gut einem halben Jahr ist nun alles anders. Ich war ja skeptisch – ich gebs zu. Vom Palavrion war ich nämlich noch nie Fan. Aber das Marché Mövenpick hat mich komplett überzeugt. Und zwar deshalb:

1. Das Lokal macht einen frischen, modernen Eindruck. In der Mitte steht eine grosse offene Küche, wo die Speisen vor den Augen der Gäste zubereitet werden.

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2. Die Pizza zum Zmittag war hauchdünn (so dünn, dass man sie mit einer Schere schneiden konnte/durfte/musste). Sie war belegt mit Rohschinken, Spargeln, Pecorino und etwas Rucola. Fantastisch! Auch der Salat meiner Begleitung – er kam mit Crevetten, Avocado und Grapefruit – sah sehr lecker aus.

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3. Der Service war freundlich und flink – perfekt also am Mittag, wenn man nur wenig Zeit hat.

4. Schwer beeindruckt hat mich das Preis-Leistungsverhältnis: Meine Pizza kostete 22.50 Franken, inklusive Vorspeise (man konnte wählen zwischen einem sehr leckeren Tagessaft (Bild), Blattsalat, Spargelsalat, Cole Slaw mit Poulet oder Suppe).

Gerne wieder!

Hotel Gran Duca di York, Milano

Ein gutes, bezahlbares, zentrales Hotel in Mailand zu finden – gar nicht so einfach! Eine Arbeitskollegin hat mir das Gran Duca di York empfohlen – und ich empfehle es gerne weiter. Das Haus liegt gleich um die Ecke des Doms, man ist also wirklich mittendrin und kann alles zu Fuss machen. Trotzdem sind die Zimmer ruhig – man schläft tief und fest.

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Wir haben das Superior Zimmer mit Balkon gebucht (210 Euro – für Mailand an dieser Toplage ein mehr als fairer Preis). Das Zimmer ist gross und sauber; das Highlight ist natürlich – neben dem Bidet – das kleine Balkönchen, wo man, wenn man mag, das Frühstück einnehmen kann. Dieses ist erstaunlich üppig und man bekommt einen richtig guten Cappuccino.

Nett: Das Wifi funktioniert (was man von vielen Hotels in Italien nicht behaupten kann).

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Urania Bar, Zürich: Tapas-Freuden vom Feinsten – wie in Spanien!

Im ZüriTipp las ich kürzlich eine Restaurantkritik über die Urania Bar, die seit einem Jahr unter neuer Führung (zwei Frauen!) steht. Ich hatte vor ein paar Jahren ziemlich miese Tapas in der Urania Bar gegessen. Doch mein ehemaliger Arbeitskollege Michael Lütscher schwärmte in seinem Bericht dermassen vom “neuen” Urania, dass ich ihm nochmals eine Chance geben wollte.

Zum Glück – wir wurden nicht enttäuscht! Mein absoluter Favorit waren die “Croquetas de jamón y queso manchego” (14.50 Fr., zweites Bild ganz rechts) – besser kriegt es Spanien nicht hin! Die Füllung war wunderbar würzig und cremig, die Panade schön knusprig und das zarte Knoblauchsöseli passte perfekt dazu.

Das zweite Highlight: die Rindstagliata (24 Fr.). Sie war superzart und wurde ebenfalls Tapas-Style serviert (Achtung, sie ist aber nicht auf der Tapas-Karte).

Ich mag die Lage der Urania Bar: Man sitzt “zmitzt in Züri”, mehr Stadtfeeling geht nicht – und falls nach den Tapas noch der Magen knurren sollte, gönnt man sich in der Brasserie Lipp nebenan ein paar Austern.

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Best Shopping in Rome: Der Hippie-Markt “Mercato Monti”

Der tollste Ort, um in Rom zu shoppen? Eindeutig der Mercato Monti in der Via Leonina im Trendviertel Monti. Er ist nur samstags und sonntags geöffnet, in einem (eher unromantischen) Konferenzsaal des Hotels Palatino.

Kleine Designer stellen hier ihre Ware aus: Taschen, Schmuck, Kleider, Kinderschuhe etc. Man wähnt sich am Camden Market in London, mit dem Unterschied, dass die Sachen mehr als bezahlbar sind. Wer da nicht in einen Shoppingrausch gerät – chapeau!

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Swiss-Destinationsporträts mit Tipps von Signora Rigutto!

Auf der Website der Swiss ist seit ein paar Tagen alles anders! Neu aufgeschaltet sind – dies nur ein Beispiel – sehr vielfältige Porträts all jener Destinationen, die Swiss anfliegt.

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Ich durfte bei rund 35 Destinationen mitwirken und haben jeweils einen kleinen Tipp verfasst: “Highlight der Reiseexpertin”, heisst er. NICE!

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Fastfood in New York: Burger Joint statt Shake Shack!

Mit dem Shake Shack ist es so eine Sache: Die Schlange davor ist einfach immer zu lang! Eine viel kürzere Wartezeit gibts beim Burger Joint im Le Parker Meridien Hotel an der 56. Strasse. Man betritt die unpersönliche Lobby des Luxushotels und sticht dann links durch einen kleinen Gang, über dem ein Burger-Schild blinkt. Das Lokal ist winzig, urgemütlich und immer voll. Und der Burger – wow!

Burger Joint, Le Méridien, New York

Burger Joint, Le Méridien, New York

Gegen den Shake Shack kommt er allerdings – so finde ich – nicht an. Die kürzeste Schlange, nämlich praktisch keine, habe ich am JFK-Flughafen am Terminal 4 gesehen! Was gibts schöneres, als das Flugzeug mit einem Shackburger im Bauch zu betreten?!
Shake Shack, JFK Terminal 4

Ristorante Chianalea, Zurigo

Dieses hübsche Lokal im Kreis 4 in Zürich macht Spass! Es ist benannt nach dem Fischerdörfchen Chianalea di Scilla in Kalabrien. Das sehr sympathische Motto des Restaurants, das erst vor einem Jahr eröffnet hat: “Glücklich ist, wer isst, trinkt und daran denkt, dick zu werden.”

Über Mittag gibts drei günstige Menüs: einmal Pizza, einmal Pasta, einmal Fleisch - dazu jeweils einen Salat. Ich habe die Pasta probiert und war schwer zufrieden! Die Begleitung hatte die Pizza bestellt: Sie mundete ebenfalls. Der Service ist herzlich, das Lokal klein und gemütlich, und der Kaffee schmeckte wie in Italien. Gerne wieder!

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Eindrücke aus Salalah, Oman

Salalah im Süden des Omans, etwa 100 Kilometer vom Jemen entfernt, war bis vor wenigen Jahren ein weisser Fleck auf der touristischen Landkarte. Der Tourismus konzentrierte sich auf die Hauptstadt Maskat und den Norden. Dazwischen befindet sich das „leere Viertel“ – eine riesige Sandwüste, wo die Ölfelder liegen.

Doch nun rüstet die unberührte Region auf: Samih Sawiris baut nach dem Vorbild von El Gouna in Ägypten eine Ferienstadt. Immer mehr Reisende entdecken den Süd-Oman - auch ich war kürzlich für eine Reportage dort. Hier ein paar Eindrücke:

 

Café Cafecito, Rio de Janeiro

Mein Lieblingsviertel in Rio de Janeiro heisst Santa Teresa (habe schliesslich auch dort übernachtet). Das berühmte Tram des Viertels hat zwar ausgerattert, dafür wird die Strassenbahn nun mit noch mehr Leidenschaft verehrt (und betrauert).

Santa Teresa

Santa Teresa ist weit weg von den Stränden – man wird hier also nicht braun, dafür entspannt man definitiv besser als an der Copacabana, wo immer Action herrscht. Ein wunderhübscher Ort ist das Café Cafecito. Romantisch überwachsen, unglaublich gemütlich – dort hätte ich den ganzen Nachmittag verbringen können.

Es dauert zwar eine Ewigkeit, bis der frische Passionsfrucht-Saft zubereitet ist – dafür schmeckt er herrlich. Und gleich gegenüber vom Cafecito gibt es eine ganz kleine Bar, die das beste Açai und tolle Pão de queijo (Käsebrötchen) verkauft! LOVE!

Cafecito

Cafecito

Alles anders in Nanjing, China

Nanjing ist etwa 300 Kilometer von Shanghai entfernt; mit dem Schnellzug erreicht man die Stadt in gerade mal 1,5 Stunden. Trotzdem ist hier alles anders als in Shanghai. Weniger kommerziell. Die Leute seien echter, heisst es. Damit meint man: Nicht so verwestlicht. Die wenigsten sprechen englisch.

Für die Shanghaier ist Nanjing – immerhin acht Millionen Einwohner – eine Bauernstadt. Als Beispiel führen sie gerne die Tatsache auf, dass viele Babys statt Windeln noch „Split Pants“ tragen, also Hosen mit einem Schlitz am Po. Die Leute in Nanjing erwidern die Liebe, indem sie die Shanghaier bevorzugt als Snobs bezeichnen.

Klick aufs Bild, um meine Reportage in der SonntagsZeitung zu lesen:

Nanjing