Bar Civico 4, Monti, Rom: So stellt man sich Italien vor!

Von Stefanie Rigutto, 28. April 2014

In Viertel Monti – es liegt zwischen dem Kolosseum und dem Quirinale, dem Präsidentenpalast – gibt es keine Sehenswürdigkeiten. Man sieht keine Touristenbusse, keine Papstkalender, keine Männer in Gladiator-Rüstung. In Monti gibt es nichts, was man gesehen haben muss. Dafür gibt es – Rom: In der Via Panisperna feilt der Schreiner an einer Holzmadonna, daneben werden Vespas geflickt, weiter vorne schneidet der Metzger Kalbsplätzchen.

monti 1

monti 3

Doch der Schein trügt: In Monti ist alles anders als noch vor ein paar Jahren. „Radical chic“ nennen die „Monticiani“ – die Bewohner von Monti – die Bewegung, die ihr einst so verschlafenes Quartier erfasst hat. Will heissen: Neben der Gelateria steht seit kurzem ein abgefahrener Vintage-Shop, um die Ecke hat ein Sushi-Laden eröffnet, und das Bestattungsinstitut ist neu flankiert von einem Gourmet-Panino-Lokal.

monti 2

Eines dieser tollen neuen Lokale ist das Civico 4, eben erst eröffnet. Eine kleine Weinbar mit einer uralten Holzdecke und einem schönen Plattenboden. Für acht Euro gibts einen Aperol Spritz und einen üppig gefüllten Aperitif-Teller. Grande!

Foto 20.03.14 18 00 13

Foto 20.03.14 16 43 38

Über das Viertel Monti habe ich kürzlich eine Reportage geschrieben. Hier zum Nachlesen (klick aufs Bild):

monti

Kommentare