Apulien im September: Meine sechs Tipps für erholsame Ferien

Von Stefanie Rigutto, 9. September 2015

Der September ist eine wunderbare Zeit, um nach Apulien zu fahren, einer meiner Lieblingsorte in Italien. Wenig Touristen, das Meer ist noch warm (und glasklar), wunderbares Essen – und seit kurzem fliegt auch die Swiss dorthin.

Über den Salento, den südlichsten Zipfel, habe ich bereits gebloggt – hier folgen meine sechs besten Tipps nördlich von Brindisi.

1. Trabucco da Mimi, Peschici: Ein Trabucco ist eine Holzkonstruktion auf dem Felsen, der zum Fischen gedacht ist. Auf der Halbinsel Gargano, eine wilde Gegend ganz im Norden Apuliens, gibt es mehrere davon. Einer wurde in das Restaurant Trabucco da Mimi umfunktioniert. Dort isst man – genau! – hervorragenden Fisch.

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2. Castel del Monte: Das beeindruckende Schloss aus dem 13. Jahrhundert liegt in der Nähe von Andria. Ok, ich gebs zu: Der eigentliche Grund, warum ich dorthin fuhr, ist das Restaurant Antichi Sapori in Montegrosso, das ich im Slow-Food-Guide „Osterie d’Italia“ entdeckt habe…! Ein wahres Schlemmerparadies – für kein Geld!

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3. Polignano a Mare: Ein fantastisches Dörfchen hoch über den Klippen. Übrigens, hier wurde 1928 Domenico Modugno („Volare“) geboren. Unbedingt den „caffè speciale“ in der Gelateria von Mario Campanella probieren: ein geschäumter Espresso mit Amaretto, Rahm und einer Zitronenschale. Legendär!

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4. Bädelen in San Vito, ein paar Kilometer nördlich von Polignano, mit Blick auf ein altes Benediktinerkloster.IMG_4714

5. Monopoli: Eine wunderbare, verwunschene Altstadt (mit Strand, wie es sich für Süditalien gehört).

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IMG_46806. Ristorante La Risacca, Capitolo (etwas südlich von Monopoli): In diesem einfachen Restaurant auf den Klippen isst man frischen Tintenfisch (es gibt auch Pizza, aber diese solltest du nicht probieren…) und springt nachher ins glasklare Wasser. Ein Traum!

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