Wanderung auf den Etzel – auch bei Nebel schööön!

Von Stefanie Rigutto, 14. Oktober 2015

Liebe Zürcher, dies ist eine Wanderung, für die es keine Ausreden gibt. Erstens startet man in Pfäffikon SZ am schönen Zürichsee, mit dem Zug vom HB gerade mal in einer halben Stunde erreichbar. Und zweitens gibt es immer wieder Ausstiegsmöglichkeiten für Weicheier – aber dazu später mehr.

Man startet also am Bahnhof Pfäffikon SZ und folgt dem Wanderwegweiser „Etzel Kulm“. Lass dich nicht entmutigen von der angegebenen Marschzeit von 2,15 h – für einmal sind sogar wir Städter schneller als der gelbe Wandervogel.

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Die erste Ausstiegsmöglichkeit gibts schon nach 20 Minuten (also die ideale Route für Oberweicheier, Hangover-Patienten – oder aber für Familien mit Kindern): Kurz vor der Autobahn landet man auf dem Lützelhof, wo man Kürbisse oder einen Schüblig kauft und die Kinder auf dem Spielplatz herumtollen lässt. Rückkehr zum Bahnhof.

Die zweite Ausstiegsmöglichkeit gibts nach weiteren 20 Minuten: Beim wunderschönen (und überraschend modernen) Restaurant Luegeten. Der Name sagts: Die Aussicht auf den Zürichsee ist bezaubernd. Rückkehr zum Bahnhof.

Wer jetzt weiterläuft, für den gibts kein Zurück mehr! Denn es geht hoch in Richtung Etzel, einem Berg zwischen dem Zürich- und dem Sihlsee. Fast 1100 M.ü.M. – ay caramba!

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Der letzte Abschnitt ist der anstrengendste: der Strickliweg. 573 Treppenstufen und noch viel mehr Wurzeltritte. Der Strickliweg ist über 800 Meter lang, die Höhendifferenz beträgt 300 Meter.

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Ein paar Patrioten waren auch mal hier.

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Oben, im Nebel, wartet das Gipfelrestaurant und eine warme Suppe. Bei schönem Wetter ginge der Blick auf den Zürich- und den Sihlsee.
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Runter gehts schnell, über Wiesen mit lustigen Rindern, immer den Zürichsee im Blickbis zum Bahnhof Schindellegi-Feusisberg. Geschafft! Wir brauchten für die ganze Route nicht ganz drei Stunden.

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