Zzzz – hier gehts zum früheren Blog „Rollkoffer, Reisepass & Rigutto“!

Alles hat ein Ende, nur die Salsiccia hat zwei…!

Von Stefanie Rigutto, 19. November 2015

Liebe Reisefüdlis von nah und fern! Dies ist mein letzter Eintrag in diesem Reise-Blog! Ich verlasse die annabelle und wechsle zu Schweiz Tourismus. Seit Mitte 2009 habe ich diesen Blog betreut und insgesamt 750 Einträge verfasst! Krassimir, gell? Oft… Weiterlesen

Generation Hostel

Von Danielle Hausmann, 19. März 2015

Auch ohne eine SWOT-Analyse im Vorfeld ist klar: Als Erwachsene mit den eigenen Eltern zu reisen, bietet Chancen - und Gefahren. Man kennt es ja eigentlich aus der Jugend; wie idyllisch auch immer die Familien-Konstellation sein mag, irgendwann kommt der Punkt, an dem sich die negativen Seiten des eigentlichen Glücks zeigen, dass man sich gut kennt. Entscheidet man sich aber bewusst für einen Mehrgenerationen-Trip, ist Neuseeland eine sehr gute Option. Mit einer unendlichen Anzahl an Hostels bietet es die idealen Rahmenbedingungen für einen Familienausflug, in meinem Fall einer Reise mit meinem Vater und seiner Frau. Weiterlesen

Neuseeland, nie genug

Von Danielle Hausmann, 10. März 2015

„It’s only a drop in the ocean“ – dies ein so genanntes „useful Idiom“, das ich in der Sprachschule in Singapur gelernt habe. Nun, für zwei Wochen in Neuseeland, stimmt diese Redewendung in Bezug auf meine Verweildauer wie die Faust aufs Auge. Aber zwei Wochen sind viel besser als nichts und angesichts der schieren Grösse und Vielfalt der Natur wären auch zwei Monate nicht genug, um das ganze Land zu sehen. Das zeigt sich während meiner Reise eindrücklich bei einer Begegnung auf der Fähre von Wellington nach Picton; ich treffe einen Hiker, der ganze zwei Jahre durch Neuseeland wandert. Vom nördlichsten Punkt der Nordinsel bis hinunter zur südlichsten Spitze der Südinsel. Für jede Insel ein Jahr. Ich werde kurz sehr andächtig, diesen Langzeit-Traveller exakt bei seinem Halbzeit-Punkt angetroffen zu haben. Weiterlesen

24. Postscriptum electronicum

Von Brigitte Zaugg, 5. März 2015

Wie Enkelin und Grossmutter: Sonu (oder ists Monu?) und ich, beide mit Statement-Bracelets aus Holz im trendigen Blockfarben-Streifenlook, die wir uns als Andenken an einen netten Abend im „Café del mar“ im mobilen Souvenirlädeli von Meena gekauft haben Durch die zähe Hochnebeldecke über Zürich fallen drei herzerwärmende Sonnenstrahlen in Form von E-Mails mit angehängten Bilddateien in meinen erfolgreich zurückeroberten Alltag: Eines ist von Monu und Sonu (oder heissen sie Sonu und Monu?) aus dem nordindischen Jaipur, eines von Ravi Kumar aus den Nilgiri Hills und eines von Xavier Silveira aus Stuttgart. Weiterlesen

23. Time To Say Goodbye

Von Brigitte Zaugg, 3. März 2015

Just married: Jeson und Valentina mit Gratulantinnen und Kameramann vor der St.-Alex-Kirche in Calangute Die letzten Ferientage in Goa wollen gut geplant sein, denn man muss da einiges aneinander vorbeibringen: Letzte Termine bei Ayurveda-Masseur Binu, Yakwolldecken und etwas Silberschmuck auf dem Tibet Market in Calangute einkaufen, eine Einladung zur Falooda-Degustation (ein Glacegetränk mit Rosensirup) bei Nasu und ihrer Mutter Illa, eine letzte Pedicure bei Meena. Und natürlich die letzten Abendessen: Einmal Barbecue bei Greg Fernandes im „Café del mar“, einmal Crevetten-Biryani bei Gregs Bruder Luis im Nachbarshack „Simon’s Place“ (für einen Bootstrip mit dem „Captain“ reicht die Zeit ja ohnehin nicht mehr), einmal Sonntagsbraten mit Kartoffelstock bei Tante Lourdes im „Vilo Villa“ – und ganz sicher noch einmal eine deftige tibetische Nudelsuppe bei unserem guten alten Freund Ganesh Shrestha im „Sea Shore“ gleich bei der Busstation unter dem Banyan-Baum in Calangute. Weiterlesen

22. Das ging in die Unterhose

Von Brigitte Zaugg, 2. März 2015

Man kann es nicht oft genug sagen: Ingrebidel !ndia. In den Kleidern baden gehen? Und dafür in den Unterhosen am Strand rumstehen? In Goa ist alles möglich – obwohl der Beach-Dresscode jüngst wieder heftig zu diskutieren gab. Im vergangenen Sommer forderte Goas Public-Works-Minister Sudin Dhavalikar, man solle für alle Strände des Bundesstaats aus Gründen der Züchtigkeit ein Bikiniverbot erlassen. Das brachte die Goanerinnen und Goaner reihenweise auf die Palme. Verständlich, denn Goa lebt seit den Hippiezeiten der späten Sechzigerjahre von und mit den Touris. Weiterlesen

21. Wenn eine eine Reise tut

Von Brigitte Zaugg, 1. März 2015

Es ist ein Unterschied, ob man nach einem ganzen Schweizer Arbeitsjahr oder von einem Kurztrip durch Südindien nach Goa zurückkommt. Das Interesse an der fernen und für die allermeisten Inder ohnehin unerreichbaren Schweiz hält sich – auf deutsch gesagt – in engen Grenzen, die Fragen unserer goanischen Freunde beschränken sich meist auf „Cold is there?“, „Now snow?“ und vielleicht noch Dinge wie „How much you pay for pedicure in Switzerland?“. Weiterlesen

20. Fahrer Vijay im Glück

Von Brigitte Zaugg, 28. Februar 2015

Frühmorgens vor unserem Rückflug nach Goa geschehen in der Lobby des „Radisson Blu“ in Mamallapuram wundersame Dinge: Als wir planmässig kurz vor sieben zur Schlüsselabgabe an die Reception kommen, sehen wir da in einer kleinen Gruppe von Männern unseren Driver Vijay stehen, der doch bis anhin bei jedem Hotel draussen beim Wagen auf uns gewartet hat. Wir bleiben mitten in der Halle wie angewurzelt stehen, denn in diesem Augenblick wirft sich Vijay mit gefalteten Händen zu Boden und berührt mit seiner Stirn die Füsse eines grossgewachsenen, grauhaarigen, weiss gewandeten Mannes, der sich sogleich niederbeugt und für einen Moment seine Hand auf Vijays Wuschelkopf legt. Weiterlesen